Förderverein Posaunenwerk Hannover e.V.

Der Förderverein Posaunenwerk Hannover e.V. unterstützt die Arbeit des Posaunenwerks der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und engagiert sich vor allem für den Bläsernachwuchs.

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Christ ist erstanden

Mit der Kirchentagsfanfare, präsentiert vom Ensemble der Landesposaunenwarte, begrüßen wir Sie auf den Seiten des Fördervereins Posaunenwerk. Wir freuen uns über Ihr Interesse!
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"DIE ANFÄNGERSCHULUNG IST EIN SEGEN FÜR UNS"

Förderverein unterstützt Nachwuchsarbeit in Harpstedt
Da bläst der 11-jährige Mirko mit viel Elan in seine Trompete und sitzt neben der 52-jährige Thea, die Tenorhorn spielt. Posaunenchöre generell und so auch der Harpstedter Posaunenchor haben schon immer zwei bis drei Generationen miteinander musizieren lassen. Der Förderverein des Posaunenwerkes der Landeskirche, die EWE Stiftung und die Harpstedter Kirchen-Stiftung haben jeweils mit erheblichen Zuschusszusagen ermöglicht, dass immer montags im ersten Pfarrhaus in Harpstedt nun auch Anfänger sich am Blasinstrument ausprobieren dürfen und sicht- und vor allem hörbar Fortschritte machen. Unter ihnen sind auch junge Bläser aus den Nachbargemeinden Twistringen und Nordwohlde.

Nach den Sommerferien hat ein neuer Anfängerkurs im Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Harpstedt begonnen. Die Geldgeber ermöglichen, dass der Diplom-Instrumentalpädagoge Ulrich Schmidt aus Süstedt den hochmotivierten Anfängern das Blechinstrument-blasen beibringt. Um 18 Uhr kommen zunächst die "blutigen" Anfänger zu ihm. Um 18.30 Uhr kommen rund 10 "fortgeschrittene Anfänger" dazu, die bereits bei einem 2-jährigen Anfängerkurs bis zum Sommer dabei waren, die der Förderverein des Posaunenwerkes, der Sprengel Osnabrück und die Kirchenkreismusikstiftung finanziert hatten. Schmidt hat neue Ideen für das Einblasen, lässt seine Schüler viel mit dem Mundstück blasen, sich hinstellen und aus dem Bauch atmen.

Die Ideen des 43-Jährigen finden viele Bläser aus dem Hauptchor so interessant, dass sie früher zu der wöchentlichen Hauptprobe kommen, schon bei den fortgeschrittenen Anfängern mitblasen und so manches Neues lernen. Alle Anfänger bezahlen auch einen Obolus für die Unterrichtsstunde und haben sich ein Notenbuch als "Bläserschule" gekauft, in dem auch eine CD mit Begleitung dabei ist, sodass man gut zu Hause mit Unterstützung von der Silberscheibe üben kann. "Es ist gut vorwärts gegangen" sagt Schmidt zufrieden; einige seiner Tenorhornspielerinnen aus der fortgeschrittenen Anfängergruppe blasen gelegentlich schon im 16-köpfigen Hauptchor bei Auftritten mit. "Der Anfängerkurs ist ein Segen für uns" sagt Chorleiter Klaus Corleis, der immer damit zu tun hat, dass junge Bläser mit Ausbildung und Studium den Ort und damit den Chor verlassen. So freut er sich sowohl über die Anfänger im Kindes- und Jugendalter wie auch die älteren, wie Thea Alfken, die voraussichtlich etwas ortsfester und damit dem Chor noch länger erhalten bleiben werden.

Pressemitteilung der Kirchengemeinde Harpstedt
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Bild: Gunnar Schulz-Achelis

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LANDESPASTORIN MARIANNE GORKA EINGEFÜHRT

Pastorin Marianne Gorka ist neue Landesobfrau des Posaunenwerkes in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Die 42-Jährige wurde in einem Gottesdienst am Sonnabend in der Hildesheimer Michaeliskirche in ihr Amt eingeführt, teilte der evangelische Kirchensprengel Hildesheim-Göttingen mit. Die Pastorin übernimmt die Leitung der Geschäftsstelle in Hildesheim von Pastor Wolfgang Gerts, der in den Ruhestand geht. Mit ihr steht erstmals eine Frau an der Spitze des Posaunenwerks.

Die Landesposaunenobfrau vermittelt zum Beispiel die Impulse, die die Posaunenarbeit für den Glauben gibt, in die ganze Landeskirche. "Wir freuen uns, dass wir mit Marianne Gorka eine sensible Theologin und eine begeisterte Musikerin für diese Arbeit gewonnen haben," sagt Oberlandeskirchenrat Klaus Grünwaldt, der als Vertreter des Landeskirchenamts auch Mitglied im Landesposaunenrat ist.

Zu dem Werk gehören nach eigenen Angaben rund 670 Posaunenchöre zwischen Göttingen und der Nordsee mit etwa 13.000 ehrenamtlichen Bläserinnen und Bläsern aller Altersgruppen. Die Geschäftsstelle organisiert Fortbildungen und Seminare, versendet Noten oder koordiniert den Verleih von Instrumenten.

Gorka arbeitete seit 2009 als Studieninspektorin im Kloster Loccum bei Nienburg und bildete dort angehende Pastorinnen und Pastoren aus. Sie selbst spiele seit ihrer Kindheit Trompete und sei in mehreren Posaunenchören aktiv gewesen, sagte sie. Die Bläserarbeit sei "ein großer Schatz" für die Gemeinden und die ganze Kirche. Marianne Gorka ist die Ehefrau von Regionalbischof Eckhard Gorka, der den Sprengel Hildesheim-Göttingen leitet.

epd-Text vom 03.11.2013