Förderverein Posaunenwerk Hannover e.V.

Der Förderverein Posaunenwerk Hannover e.V. unterstützt die Arbeit des Posaunenwerks der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und engagiert sich vor allem für den Bläsernachwuchs.

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Tag der Posaunenchöre – „Bläsersonntag 2017“

Liebe Bläserinnen und Bläser, liebe Posaunenchorinteressierte,

Herzlichen Dank allen Posaunenchören und Gemeinden, die sich in diesem Jahr am „Bläsersonntag“ beteiligt haben. Insbesondere danken wir für die Kollekten, die aus diesem Anlass zugunsten unserer Stiftung Posaunenwerk eingespielt wurden. Das ist großartig! 

Auch im kommenden Jahr ist der Sonntag Lätare der Tag der Posaunenchöre in unserer Landeskirche.

Merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor und sichern sie ihn im Gottesdienstplan: 26. März 2017 – Lätare – Tag der Posaunenchöre

Zum 500. Jubiläumsjahr der Reformation planen wir einen besonderen Gottesdienst mit der Möglichkeit, ihn als Tauferinnerung ökumenisch zu feiern. Das Material dazu liefern wir vom Posaunenwerk. Es wird nach der Weihnachtsferienpause, ca. Mitte Januar 2017 versandt werden.

Posaunenchören, die sich am Bläsersonntag 2017 beteiligen möchten, empfehlen wir, dass Sie sich schnell mit Ihrem Pfarramt in Verbindung setzen, um den Termin und den Gottesdienst- und Kollektenplan daraufhin abzustimmen.

Wenn es nicht am Sonntag Lätare geht, ist natürlich gern auch ein anderer Sonntag möglich. Der Entwurf wird offen genug sein, ihn z.B. am Ostermontag oder an Pfingsten als Ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

Bitte geben Sie auch uns Bescheid, wenn Sie den Termin festgemacht haben und wissen, wann bei Ihnen Bläsersonntag gefeiert wird. Eine kurze formlose Info z.B. per Mail an das Posaunenwerk genügt.

Die Landeskirche hat für den Sonntag Lätare 2017 eine Wahlpflichtkollekte für die Stiftung Posaunenwerk eingesetzt. Dafür sind wir sehr dankbar!

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kirchenvorstand darüber, dass diese Kollekte so auch vor Ort eingetragen bleibt und Sie für die Arbeit unserer Stiftung sammeln können.

Die Stiftung Posaunenwerk sichert den Erhalt und die Förderung unserer Posaunenchorarbeit in allen Bereichen. Dies kommt auch Ihrem Posaunenchor vor Ort zugute. Es lohnt sich daher, darauf nicht zuletzt durch die Mitwirkung am Tag der Posaunenchöre aufmerksam zu machen und dafür zu werben.

Die Kollekte bzw. alle Spenden gehen unter folgendem Titel: „Tag der Posaunenchöre“ als Zustiftung zur Stiftung Posaunenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers“ ein.

Bankverbindung: IBAN: DE 29520604100000619507, BIC: GENODEF1EK1

Konto Nr. 0619507 bei der EKK Kassel, BLZ 520 604 10.

Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gern bei uns. Weitere Informationen folgen von uns aus zu gegebener Zeit.

Wir danken allen, die mit uns den Tag der Posaunenchöre feiern und das Lob Gottes – nicht nur an diesem Tag – durch die Landeskirche erschallen lassen!

Mit herzlichen Grüßen aus dem Posaunenwerk und im Namen des Stiftungsvorstandes,

Marianne Gorka, Landespastorin für die Posaunenchorarbeit

Pastor Hartmut Merten, Förderverein Posaunenwerk Hannover

Michael Rokahr
vor etwa einem Monat
23. März 2017 – Lätare – Tag der Posaunenchöre

der 23.03.2017 ist ein Donnerstag
Lätare ist am 26.03.2017
Hartmut Merten vor etwa einem Monat
Danke für den Hinweis. Habe den Fehler korrigiert!
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„Luft nach oben“

Tausende Bläser feierten Deutscher Evangelischen Posaunentag

Dresden. Den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde hat „der größte Posaunenchor der Welt“ bereits bei seiner Premiere 2008 geschafft.  Beim zweiten Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden am vergangenen Wochenende wurden die Zahlen getoppt: Auf Einladung der Sächsischen Posaunenmission kamen 17.500 Bläserinnen und Bläser aus ganz Deutschland zusammen, begleitet von rund 5.000 Angehörigen und Freunden. Das Motto des dreitägigen Treffens: „Luft nach oben“.

Rund 1.500 Teilnehmer kamen allein aus dem Bereich der hannoverschen Landeskirche. „Wir sind mit zwei Jungbläsern und sechs Erwachsenen hier“, erzählt etwa Hans-Heinrich Sander aus Müden an der Örtze. Das Zusammenspiel von Jung und Alt ist für den leidenschaftlichen Bläser ein Markenzeichen evangelischer Posaunenchöre. In Dresden holt sich Sander „die Motivation, zusammen mit anderen weiterhin fröhlich das zu machen, was wir in unserem Chor seit mehr als 150 Jahren machen: Musik zur Ehre Gottes“.

Klaus Corleis ist bereits am Wochenende vorher aus Harpstedt angereist. Der Posaunenchorleiter hat reichlich Kirchentagserfahrung, „aber dass wir hier so viele sind, hätte ich nicht gedacht“. Die wertvolle Musik, tolle Gemeinschaft und eine wunderbare Stadt machen das Bläsertreffen für Corleis zum unvergesslichen Erlebnis.

Mit einer Großveranstaltung zwischen Kreuz- und Frauenkirche wurde das Bläsertreffen am Freitagabend eröffnet. Ein breites Spektrum boten anschließend 19 Konzerte in Dresdner Kirchen: „Von Bach bis Broadway“ hieß beispielsweise das Motto in der Heilig-Geist-Kirche, „Orgelklang und Hornes-Schall“ gab es in der Kirche Weißig zu hören, das Blechbläsersextett SwingBrass spielte in der Lutherkirche Radebeul ein Swing’s Concert.

Am Samstagmorgen standen für die Bläser dann zunächst Proben auf dem Programm. „Wir freuen uns, dass der Posaunentag sich entschieden hat, mal die Konfirmanden dirigieren zu lassen“, zeigten sich Daniel Rau (Nordkirche) und Henning Herzog (Hannover) dankbar. Als  Vertreter der jüngeren Generation durften die beiden Landesposaunenwarte den großen Chor bei  mehreren Stücken der abendlichen Serenade am Elbufer leiten. Beim Landesposaunenfest in Hildesheim habe er mal 2.000 Musikanten dirigiert, erinnert sich Herzog. „Aber das hier ist einmalig, es macht viel Spaß.“

Als Sonderbotschafter des Posaunentages hatte sich am Samstagmorgen auch Ludwig Güttler auf den Weg ins Dresdner Stadion gemacht. Der weltberühmte Trompeten-Virtuose lobte die Qualität der Musik: „Ihre Intonation hat sich unglaublich verbessert.“ Es sei vor allem die Begeisterung der jungen und älteren Musikanten, die ihn beeindrucke, gestand Güttler. „Tragen Sie die weiter“, gab er den Bläsern mit auf den Weg.

An zwölf touristisch interessanten Punkten Dresdens stellten sich in der Mittagszeit die 27 Posaunenwerke vor. Ostfriesen-Tee als niedersächsische Spezialität, eine Parkscheibe „Posaunenchor im Einsatz“ und Regencapes gab es am Stand des hannoverschen Posaunenwerks und des Fördervereins Posaunenwerk Hannover im Großen Garten. „Jetzt gibt es die Capes für einen Euro, wenn’s nachher regnet: zehn Euro“, witzelte Eckhard Gorka mit Blick auf die labile Wetterlage. Der Hildesheimer Landessuperintendent begleitete das Team des Posaunenwerks als „Roadie“. Und gab bei einer Musical-Aufführung von Bläsern, Spielern und Sängern aus Schaumburg-Lippe Max‘ und Moritz‘ lustige Streiche zum Besten.

Die hannoversche Landespastorin für die Posaunenchorarbeit, Marianne Gorka, zeigte sich besonders von der Vielfalt des Posaunentages begeistert. Die Theologin meinte damit indes nicht allein die musikalische Bandbreite. „Ich freue mich, dass wir hier als Christen unterschiedlicher Konfessionen zusammen sind und sogar Gäste aus Europa und Südafrika bei uns haben.“ Diese fröhliche Gemeinschaft sei großartig und bedeute ein Signal: „Dresden bietet eine gute Kulisse für die Botschaft des Evangeliums.“

Die besondere Bedeutung Dresdens betonte auch Mechthild Werner als Moderatorin bei der abendlichen Serenade am Elbufer: „Eine Stadt, über die nicht nur meine Großmutter geweint hat.“ Der Posaunentag an diesem Ort sei nur möglich, weil es Brückenbauer gab, erinnerte die Pfarrerin aus der Pfalz an die friedliche Revolution von 1989 und den Ruf „Wir sind das Volk“. „Wer diesen Ruf heute gegen andere Menschen verwendet, dem können wir nur widersprechen.“ Was die Bläser dann auch taten – mit ihrem kraftvollen, kirchentagstypischen B-Dur-Akkord, dem musikalische Amen der Posaunenbläser.

Gänsehautfeeling stellte sich dann noch einmal im Abschlussgottesdienst im Dresdner Stadion ein. Auf den Rängen verteilt saßen die Bläser mit ihren Instrumenten, ebenso wie unten auf dem Rasen. Das goldene Blech leuchtete in der Sonne, große blaue Luftballons symbolisierten die „Luft nach oben“. Margot Käßmann, die die Schirmherrschaft für den Deutschen Evangelischen Posaunentag übernommen hatte, hielt die Predigt über einen Abschnitt aus dem 20. Kapitel des Johannesevangeliums. Dort wird erzählt, wie der auferstandene Christus den verängstigten Jüngern begegnet: „Friede sei mit euch!“ – und ihnen den Heiligen Geist gibt.

Die EKD-Botschafter für das Reformationsjubiläum würdigte die Posaunenchorarbeit als Dienst der Verkündigung: „Ihr seid alle Botschafter des Evangeliums.“ Weil der christliche Glaube von Jesus Christus weiß, sollten Bläserinnen und Bläser Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Grund und Boden blasen.

„Wir haben auch langweilige Gottesdienste mitgestaltet“, erinnerte sich Käßmann an ihre eigene Zeit als Mitglied eines Posaunenchores. Der Geist Gottes ermögliche lebendigere Gottesdienste. Auch etwa angesichts der bevorstehenden Fußball-Europa-Meisterschaft sei die Frage, welcher Geist das Turnier bestimmen wird. „Lassen wir uns von Gottes Geist beatmen“, rief Käßmann der Gemeinde zu. Christen könnten die Welt verändern.

Schließlich lud die Reformations-Botschafterin die Bläserinnen und Bläser zur Mitwirkung nach Sachsen-Anhalt ein. „Ich finde, der Mensch sollte 2017 mal in Wittenberg gewesen sein.“ Ein im Gottesdienst begonnenes Musikstück werde zum Abschluss des Kirchentages am 28. Mai 2017 in Wittenberg vollendet, versprach die Reformations-Botschafterin. Dafür streben manche heute schon einen neuen Rekord an: den größten Posaunenchor der Welt.

Hartmut Merten

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Bild: Bilder vom Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden. (Fotos: Merten)

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Lüneburger Liederquartett

Für den guten Zweck: Unser Gründungsmitglied Hans-Hermann Jantzen animiert spielerisch zum Singen

Schon als Kind hat Hans-Hermann Jantzen gern mit Karten gespielt. Als Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Diakonie – ich mache mit“ hat er jetzt das „Lüneburger Liederquartett“ herausgegeben. Es enthält 48 Karten mit alten und neuen Kirchenliedern sowie Bildern der Malerin Gudrun Jakubeit.

Die Verkaufserlöse sollen dem Stiftungszweck zu Gute kommen, erklärt der frühere Landessuperintendent für den Sprengel Lüneburg, der zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Posaunenwerk gehört und sein erster Vorsitzender war. „Zum andern möchten wir, passend zum Reformationsjubiläum, das evangelische Kirchenlied ins Blickfeld rücken.“ Martin Luther habe selbst Lieder geschrieben, wie zum Beispiel das Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, erinnert Jantzen. Liedtexte von Paul Gerhardt hätten Generationen von Menschen getröstet. „Die Reformation ist ohne die Förderung des Gemeindegesangs kaum zu denken“, betont der begeisterte Chorsänger.

Das Lüneburger Liederquartett bietet unter anderem Morgen- und Abendlieder, Lieder zu verschiedenen Kirchenjahreszeiten und Psalmengesänge. Auch aus den Themenbereichen Angst und Vertrauen, Frieden und Gerechtigkeit sowie weltweite Ökumene hat Jantzen Lieder zusammengetragen, alte wie auch neue.

Dass die weit über Lüneburg hinaus bekannte Künstlerin Gudrun Jakubeit eigene Bilder zur Verfügung gestellt und dem Quartett damit eine auch künstlerisch ansprechende Gestalt gegeben hat, freut Jantzen besonders: „Ich mag ihre Farben so gern.“

Jakubeits Bilder zeigen die alten Lüneburger Kirchen St. Johannis, St. Michaelis und St. Nicolai. Die Verpackung ziert das Glockenspiel der St. Michaelis-Kirche in der Altstadt. Eher zufällig stellte sich im Rahmen einer Projektpräsentation heraus, dass es von Gudrun Jakubeit noch kein Gemälde der Klosterkirche Lüne gab. Nach einem Anruf von Konventualin Friederike von Meding griff Gudrun Jakubeit sogleich zum  Pinsel und schuf binnen zwei Wochen ein Bild des gotischen Gebäudes, das sich nun ebenfalls auf den Spielkarten findet.

Sie sei zunächst skeptisch gewesen, ob ein Quartettspiel heute noch ankommt, gesteht Gudrun Jakubeit, die mit ihrem Atelier in der Lüneburger „Kulturbäckerei“ ansässig ist. Doch die mit abgedruckten Noten seien leicht singbar. Zudem sei das Lüneburger Liederquartett ästhetisch wertvoll und eigne sich bestens als individuelles Geschenk, etwa zu Weihnachten. Deshalb habe sie das Projekt sehr gerne unterstützt, sagt Jakubeit. „Und wer nicht singt, kann sich doch an den Bildern erfreuen.“

Obwohl das Liederquartett Lokalkolorit trägt, hofft Jantzen auf eine Verbreitung über Lüneburg hinaus. Es rege spielerisch zum Singen an und trage auf die Weise dazu bei, das „Kulturgut Evangelisches Kirchenlied“ zu bewahren. Das Spiel wurde zunächst in einer Auflage von 5.000 Stück gedruckt. Bis zum Erscheinungstermin wurden bereits knapp tausend Exemplare bestellt. „Gerade haben wir 20 Stück nach Dresden verkauft“, freut sich Jantzen.

„Diakonie – ich mache mit“ unterstützt Einrichtungen in den Kirchenkreisen Bleckede und Lüneburg. Zudem fördert die Stiftung unter anderem Arbeitsverhältnisse von behinderten Menschen, Freizeitaktivitäten für psychisch Kranke und Alkoholpräventionstage an Schulen.

Das Lüneburger Liederquartett kostet 8,50 Euro. Es kann per E-Mail oder telefonisch (04131 8980394) bestellt werden.

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Bild: Hans-Hermann Jantzen präsentiert im Atelier der Malerin Gudrun Jakubeit (r.) das Lüneburger Liederquartett.

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Parkscheibe für Bläser

Diese Parkscheibe können Sie beim Förderverein oder im Kirchturm-Verlag erwerben. Wenn Sie diese bei einem Bläsereinsatz in das Fenster Ihres Wagens legen, wissen die Ordnungshüter auf humorvolle Art Bescheid. Allerdings wäre es in Parkzonen sinnvoll, die andere Seite zu benutzen! Auf Anfrage stellte ein Gerichtsmitarbeiter fest: "Die Verwendung dieser Scheibe bedeutet keine Amtsanmaßung. - Ich bin allerdings nicht sicher, ob jeder Polizist das auch weiß!"Preis: 1,50 €; ab 10 Stück 1,20€ zuzüglich Porto. Bestellungen an Wolfgang Gerts, E-Mail: m.gerts@t-online.de
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Bild: Parkscheibe für Bläser

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Förderverein erhält knapp 24.000 Euro

Die Stiftung des Fördervereins Posaunenwerk Hannover erhält von der Landeskirche genau 23.821,19 €. Grund ist das Bonifizierungsprogramm, mit dem die Landeskirche das Einwerben von Stiftungsgeldern fördert. Damit wächst das Stiftungskapital auf rund 356.000 Euro an. Diese und weitere Neuigkeiten lesen Sie im Newsletter unseres Schriftführers, Wolfgang Gerts.
Dokument: Newsletter_des_Förd... (PDF)
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Kleiner Rundbrief 

Trauer um Dr. Johannes Lange

Am 26. Juni wurde in Hannover unser Vereinsmitglied Johannes Lange beigesetzt. Wir trauern um einen engagierten Bläser und Chorleiter, der in mehreren Posaunenchören und Auswahlchören mitgewirkt hat und auch zu unseren Förderern gehörte. Viele Bläserinnen und Bläser, die sich ihm verbunden fühlten, haben an der Feier mitgewirkt. Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie, besonders auch seinem Vater Hans-Jürgen Lange, der zu den Mitbegründern unseres Vereins gehört. Unsere Bitte ist, dass Gott die trauernde Familie mit Liebe begleite und vor allem dankbare Erinnerungen zurückbleiben werden.

Mitwirkende gesucht beim DEPT 2016

Zum Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden ist der Förderverein (Stiftung) eingeladen worden, auf der "Bläsermeile" in einem eigenen Stand seine Arbeit vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Er findet statt vom 3. bis 5. Juni. Näheres konnte aber noch nicht geplant werden, denn: solch ein Stand ist nur möglich, wenn sich Bläser(innen) finden, die daran mitarbeiten wollen. Und dies sollten wir auch sehr bald wissen. - Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich einfach bei unserem Vorsitzenden, Herrn Dr. Merten. Näheres: www.dept2016.de .

Schallmauer durchbrochen: Über 300.000 Euro

Die Stiftung Posaunenwerk hat mit diesem Betrag einer weitere "Schallmauer" überschritten. Da noch einiges an Bonifizierungen aussteht, wird bald wohl auch die Summe von 333.333,-- Euro überschritten werden. Allerdings ist bekanntlich das Zinsniveau auch für Stiftungen in letzter Zeit deutlich abgesunken. Es kann aber gesagt werden, dass die Stiftung ihren Beitrag für eine LPW-Stelle schon für die nächsten zwei Jahre sichergestellt hat.

Förderungen durch den Förderverein Posaunenwerk

Bei seiner letzten Vorstandssitzung am 17. Juni konnte der Vorstand Anträge aus Altenwalde, Holdenstedt, Lemförde und für das Seminar "Posaune pur" bewilligen. Bei Antragsstellungen beachten Sie bitte, dass in vielen Fällen auch die Landeskirche über das Posaunenwerk Zuschüsse bereit hält, so zum Beispiel bei Instrumentenanschaffungen, besonderen Notenanschaffungen und örtlichen Seminaren.

Anträge können gerne gestellt werden an den Förderverein. Der nächste Termin, bei dem über einen Antrag entschieden werden kann, ist der 28.9. An diesem Tag findet eine Vorstandssitzung und anschließend eine Mitgliederversammlung in Celle statt. Herzliche Einladung!

Bläserflohmarkt

Gehören Sie zu dem Kundenkreis, der schon vom Bläser-Flohmarkt profitiert hat? Mittlerweile sind es über 70 Posaunenchöre. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mal in Ihren Notenschrank schauen, ob es dort nicht Überflüssiges gibt. Viele Noten werden bestimmt nicht wieder aus dem Schrank gezogen, um daraus zu spielen. Wir aber würden uns sehr freuen, wenn Sie uns solche Noten übergeben würden.

Die Hälfte unserer Kunden kommt von außerhalb der Landeskirche. Wir haben aber beschlossen, für alle offen zu bleiben, ohne besondere Auflagen. In der Regel kostet ein Bläserheft aus unseren Beständen 2 Euro. Abweichungen sind angezeigt. Sie erhalten bei einer Bestellung eine Rechnung über einen "Mindestbetrag", den Sie natürlich gerne aufrunden dürfen. Diesen Betrag zahlen Sie als "Zustiftung". Diese Summe kommt zu 100 % der Stiftung zugute. Die Portokosten übernimmt der Förderverein als Dienstleistung an den Chören. In den ersten 9 Monaten sind über den Online-Flohmarkt ca. 3.300 Euro zusammen gekommen. Alles weitere finden Sie unter http://www.adoptionsbuch.de/Blaeserflohmarkt.htm .

Im Namen des Vorstands grüße ich Sie herzlich, 

Ihr Wolfgang Gerts
(Schriftführer)

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Schon acht Projekte im laufenden Jahr

In diesem Jahr hat der Förderverein bereits acht Anträge von Chören, Kirchenkreisen und Bezirken positiv beschieden. Weitere Infos finden Sie auf der Seite "Projekte"...
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Neue Idee verwirklicht: Der online-Notenflohmarkt

Jeder Posaunenchor muss einmal Platz für Neues im Notenschrank schaffen. Dabei trennt man sich oft sehr schwer von liebgewordenen Noten, auch wenn sie schon seit Jahren nicht mehr benutzt werden. Nun gibt es in Hannover einen Weg, dass sie in gute Hände kommen. Das Prinzip ist einfach:

  1. Die Noten werden ohne Bezahlung entgegengenommen von Chören, die ihre Schränke „ausmisten“. Natürlich sollten sie noch in einem benutzungsfähigen Zustand sein. Die kostengünstigste Möglichkeit einer Übergabe durch Mitnahme wird gesucht und oft auch schnell gefunden.
  2. Im Kellerregal eines Privathauses lagern gegenwärtig über 3000 Bücher und Hefte, die über die Internetadresse angeboten werden. Die Liste wird nach jedem Einkauf sofort aktualisiert, damit es keine Doppelbestellungen gibt.
  3. Der Käufer bestellt die Noten, erhält die Rechnung über einen Mindestbetrag und zahlt eine „Zustiftung“ an die Stiftung Posaunenwerk. Sobald der Betrag eingegangen ist, werden die Schätze per Post versandt.

Von diesem Verfahren haben alle etwas: Zuerst die Stiftung, die auf diese Weise im ersten Monat einen Zuwachs von über 1000 Euro erhalten hat; der Notenspender, weil er Platz für Neues gewonnen hat; der Empfänger, weil er mit seinem Chor für ihn ja neues Notenmaterial ausprobieren darf.

Der Bläserflohmarkt wird ehrenamtlich betrieben vom Schriftführer des Fördervereins und der Stiftung in Hannover, Wolfgang Gerts. Das Angebot ist über die Grenze der Landeskirche hinaus offen.

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Neu: Noten-Flohmarkt

Sie suchen nach günstigen Noten für Ihren Posaunenchor? Auf unserem online-Notenflohmarkt könnten Sie fündig werden. Der Erlös kommt der Stiftung Posaunenwerk zugute. Viel Spaß beim Stöbern...
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Le Dossen 2014: Voller Erfolg

Die vom Förderverein Posaunenwerk Hannover e.V. geförderte "Freizeit" in Le Dossen hat inzwischen stattgefunden und war ein voller Erfolg, das hat Wolfgang Gerts mitgeteilt. Ein großer, auch doppelchörig agierender Chor hat ein sehr schönes Konzert erarbeitet und aufgeführt. Im Mittelpunkt standen Sätze der "Suite bretonne" von Reinhard Gramm. Sie ging sowohl Ausführenden als auch Teilnehmern voll unter die Haut und bedeutet wohl ein großes Ereignis im Zusammenwirken zwischen beiden Seiten. Daneben erklangen andere Werke aus neueren Bläserheften von Mendelssohn bis Fünfgeld, James-Bond-Melodie, "All you need is love" und natürlich auch "Highland Cathedral", und zwei bretonische Hymnen. Ein Teilnehmerpaar trug auch einige Alphorn-Duette bei.

Die Tage waren erfüllt vom Musizieren und teils gemeinsamen Unternehmungen. Das Wetter war wechselhaft, aber es gab viele sonnige Tage. Mit von der Partie waren eine Reihe von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen, die je nach Stand auch eine angemessene Jungbläser-Fortbildung erführen.

Teilnehmer aus Niedersachsen, Nordelbien, Westfalen und Hessen haben zu einer guten Gemeinschaft zusammen gefunden und sind willens auch die vierte Dossen-Freizeit diesen Charakters durchzuführen. Ein Konzept, das sich mehr und mehr bewährt, da es individuelle Freiheit und Freizeit mit gemeinsamen Tun ideal verbindet. Es ist noch offen, ob der Zwei-Jahres-Zyklus beibehalten wird oder mit Rücksicht auf das 50-jährige Jubiläum der Kontakte zwischen Hannover und Le Dossen die Veranstaltung im Jahr 2017 stattfinden wird.
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Bild: Foto: Thomas Hoop

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